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Systemische Aufstellungsarbeit 

Aufstellungsarbeit_Heilpraxis Lebensfreude Werkstatt Andechs bei Herrsching am Ammersee

Fachliche Einordnung

Die systemische Aufstellungsarbeit ist ein anerkanntes Verfahren aus der systemischen Therapie und Beratung.
Sie geht davon aus, dass psychische, körperliche oder emotionale Symptome nicht isoliert entstehen,
sondern im Zusammenhang mit inneren und äußeren Systemen stehen, etwa Beziehungserfahrungen, Rollen, Bindungsmustern oder langanhaltenden Belastungen.

Im Unterschied zu ursachenorientierten Verfahren liegt der Fokus nicht auf der Entstehungsgeschichte eines Symptoms, sondern auf seiner aktuellen Funktion und Einbettung im Gesamtsystem. Systemische Aufstellungsarbeit macht diese Zusammenhänge sichtbar und ermöglicht Erkenntnisse, die auf rein kognitiver Ebene oft nur schwer zugänglich sind.

Wofür die systemische Aufstellungsarbeit eingesetzt wird

Sie kann eingesetzt werden bei:

  • anhaltenden körperlichen oder psychosomatischen Beschwerden

  • chronischer Belastung, Erschöpfung oder innerer Anspannung

  • Entscheidungs- und Konfliktsituationen

Sowie bei Beziehungsthemen, z. B.:

  • wiederkehrenden Konflikten in Partnerschaften oder Familien

  • Nähe-Distanz-Problemen

  • Spannungen, Kommunikations- oder Rollenfragen in Teams und beruflichen Kontexten

Das Verfahren wird sowohl im therapeutischen als auch im beratenden Rahmen angewendet.

Getrocknete Gräser - Heilpraxis Lebensfreude Werkstatt Andechs bei Herrsching am Ammersee - Image by Patrick Langwallner
Aufstellungsbrett - Heilpraxis Lebensfreude Werkstatt Andechs bei Herrsching am Ammersee - AdobeStock_164701826.jpeg

Arbeitsweise und Ablauf

In meiner Praxis nutze ich systemische Klärung in einer traumasensiblen, körperorientierten Form.
Gearbeitet wird mit Systembrett oder neutralen Aufstellungselementen sowie klaren, reduzierten Fragestellungen. Dabei orientiert sich der Prozess eng am Erleben des Körpers und des Nervensystems.

Relevante Aspekte – etwa Symptome, innere Anteile, Grenzen oder Ressourcen – werden zueinander in Beziehung gesetzt. Das Symptom wird nicht bewertet oder „beseitigt“, sondern in seiner bisherigen Funktion ernst genommen und eingeordnet. Ziel ist es, eine innere Ordnung herzustellen, die Entlastung ermöglicht und neue Handlungsspielräume eröffnet. 

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Eine Sitzung beginnt mit der gemeinsamen Klärung des Anliegens, gefolgt von der Aufstellung der relevanten Elemente und der Beobachtung von Veränderungen im Erleben und im Körper. Der Abschluss erfolgt ohne Druck auf ein bestimmtes Ergebnis. Manche Klärungen zeigen unmittelbar Wirkung, andere entfalten sich schrittweise im Alltag.

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